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12. Jul 2011

Ökostromgesetz: Burgenland profitiert - Hotline für Sofort-Info

Der Energieexperte Jakob Skodler wird unter der Telefonnummer 0676/35 64 205 oder per E-Mail unter skodler@ihrenergieberater.at für Fragen zum Gesetz ab sofort eine Woche zur Verfügung stehen.


Als wichtiger Beschleuniger für eine offensive Energiepolitik im Burgenland bezeichnet Landeshauptmann-Stv. Mag. Franz Steindl den Beschluss der Ökostromnovelle durch die Regierungsparteien ÖVP/SPÖ mit Unterstützung von Grünen und BZÖ im Parlament.

„Das Burgenland erzeugt bereits jetzt einen Anteil von über 60 Prozent seines Strombedarfs aus erneuerbarer Energie. Diese Ökostromverordnung ist ein wichtiger Schritt in Richtung Energieautarkie, in Richtung Schadstoffreduktion und in Richtung eines schonenden Umgangs mit unseren Energie-Ressourcen“, ist Steindl überzeugt.

 

„Damit können wir den Ausbau der Windenergie im Burgenland weiter vorantreiben und unserem Ziel, bis 2013 stromunabhängig zu werden, näher kommen. Für die Ökostrom-Erzeuger bedeutet die Verordnung Planungs- und Investitionssicherheit“, so Steindl.

 

Windkraft hat im Burgenland großes Potential

Im Burgenland dominieren bei der Ökostromerzeugung die Windkraftanlagen. Die derzeit bestehende Leistung von ca. 350 Megawatt wird durch die geplanten Ausbauvorhaben auf ca. 950 Megawatt erhöht, das bedeutet Investitionen von ca. € 900 Mio. im Laufe der nächsten 4 Jahre.

Umweltfreundlicher Ökostrom im Ausmaß von fast zwei Milliarden Kilowattstunden könnte jährlich erzeugt werden, das entspräche dem Verbrauch von ca. 570.000 Haushalten.

Legt man das auf eine CO2-Einsparung um, kommt man auf ca. 1,4 Mio. Tonnen jährlich. Umgerechnet auf Erdöl würde das eine jährliche Ersparnis von ca. 132 Mio. Liter durch den Einsatz von Windkraftanlagen im Burgenland bedeuten.


Auch die Effekte auf den Arbeitsmarkt und den Export sind beachtlich. Die österreichische Windkraftzulieferindustrie hat beispielsweise ein Exportvolumen von über 350 Mio. Euro pro Jahr. „Der Vorteil von Windkraft liegt auf der Hand, Windkraft macht unabhängig von Energieimporten, ist nachhaltig und umweltfreundlich“, so Steindl.


Biomasse weiter im Vormarsch

Von großer Bedeutung ist im Burgenland auch die Nutzung von Biomasse. Hier haben wir 1989 begonnen, wobei es anfangs nur um die Erzeugung von Wärme ging. In weiterer Folge hat Güssing mit dem „Europäischen Zentrum für Erneuerbare Energie“ hier die Vorreiterrolle übernommen.


Bundes-Förderung: Burgenland ist Vorreiter beim Abwicklungstempo

Für Einreichungen auf Grundlage des Ökostromgesetzes gilt das Prinzip des „First come, first serve“. Im Vorfeld der Einreichung muss das Bundesland, aus dem das Projekt kommt, die „Anerkennung als Ökostromanlage“ ausstellen. Das Burgenland hat einen wichtigen Beitrag auf administrativer Ebene zur effizienten Umsetzung des Gesetzes geleistet: Die Ansuchen werden über ein eigens entwickeltes Verfahren innerhalb eines Tages abgewickelt.

Steindl: „Unser zuständiges Beamten-Team der Abteilung 5 arbeitet hier vorbildlich“

 

Bei der Windkraft werden über 96% der Ansuchen am selben Tag bearbeitet und erledigt. Bei den Photovoltaik-Anlagen werden 60% der Ansuchen innerhalb von drei Tagen erledigt. Damit haben die schnellen Burgenländer bei den Förderungen die Nase weit vorne, denn „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.

„Möglich wurde dieses hohe Tempo durch die gute Vorbereitung, durch punktgenaue EDV-Unterstützung und Interessenten-Beratung weit vor der tatsächlichen Einreichung. Ich bin stolz auf das Team des Hauptreferates IV um Hofrat Dr. Hochwarter“, so Steindl.

 

Hotline für Sofort-Info

Steindl: „ Unsere Bürger sind im Normalfall bestens informiert und können den Medien entnehmen, welche Inhalte das Gesetz im Allgemeinen hat. Wenn es jetzt aber detalierte Fragen gibt, ist oft ein Experte gefragt. Deshalb habe ich für die ersten Tage ab sofort eine Info-Hotline eingerichtet, wo jeder telefonisch oder per E-Mail informiert wird.

Der Energieexperte Jakob Skodler  wird unter der Telefonnummer 0676/35 64 205 oder per E-Mail unter skodler@ihrenergieberater.at für Fragen zum Gesetz ab sofort eine Woche zur Verfügung stehen.

 

Liegenfeld: Nachhaltige Wertschöpfung für den ländlichen Raum

 

„Durch die Novelle zum Ökostromgesetz kann einerseits der Anti-Atomkurs Österreichs erfolgreich weiter geführt und andererseits der Ausbau der erneuerbaren Energieproduktion weiter gefördert werden. Es trägt deutlich die Handschrift unseres Bundesministers Niki Berlakovich und wird dadurch auch im agrarischen Bereich die entsprechenden positiven Auswirkungen mit sich bringen“, fasst Landesrat Liegenfeld das neue Ökostromgesetz zusammen.

In Hinblick auf die Bedeutung für die heimische Landwirtschaft hält Liegenfeld fest, dass die Betriebskostenzuschläge den Biogasanlagenbetreibern unterstützen, die Preisdifferenz zwischen Rohstoffkosten und Strompreis abzufedern. Damit wird den (Energie-)Landwirten die Möglichkeit eines wirtschaftlichen Biogasanlagen-Betriebes gegeben.

 

„Unser Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2020 auf 80 Prozent Stromerzeugung zu erhöhen und den Anteil der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch bis 2020 auf über 35 Prozent zu heben, rückt durch das vorliegende Ökostromgesetz jedenfalls in greifbare Nähe. Das Ökostromgesetz verdient seinen Namen und wird im ländlichen Raum entsprechende ökologische Investitionen und damit nachhaltiges, wirtschaftliches Wachstum und Arbeitsplätze schaffen“, so Liegenfeld.

 

Quelle: ÖVP Burgenland

 





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