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NEUIGKEITEN

20. Jan 2017

Blackout: Wenn bei Kälteeinbruch die Heizung streikt

Ohne Dämmung droht bei Kälte binnen weniger Stunden ein dramatischer Temperaturabfall im Hausinneren. Das zeigen die aktuellen Messungen des Viva Forschungsparks von Baumit. Die gedämmten Massivhäuser hingegen puffern die Wärme auf erträglichem Niveau.


Freitagabend  und  der  Winter  zeigt  sich  von  seiner  strengen Seite. Während  das  Außenthermometer  bei  12° C unter Null steht, freut  sich  die  Familie  im Wohnzimmer über behagliche 21° C. Plötzlich meldet das Zimmerthermostat ein technisches Gebrechen,  der  Heizkessel  verweigert  seine  Dienste,  der  Installateur  ist  erst  wieder  am Montag  erreichbar  -  ein  Albtraum  für  jeden  Hausbesitzer.  Was  sich  ohne  Heizung  in  den folgenden  48  Stunden  abspielt,  haben  die  Experten  des  Viva  Forschungsparks  von  Baumit  jetzt simuliert.

 

Dämmen schützt vor Kälte und sorgt für Behaglichkeit

48 Stunden wurde in den Forschungshäusern die Heizung abgeschaltet. "Was dann passierte war in seiner Deutlichkeit auch für die Experten überraschend", so Jürgen Lorenz, Leiter F&E bei Baumit Wopfinger, "denn die Unterschiede in der Wärmespeicherfähigkeit der einzelnen Wandkonstruktionen waren markant". So wies ein völlig ungedämmtes Ziegelhaus nach 2 Tagen nur mehr eine Innenraumtemperatur von 4° C und eine Wandtemperatur von  1° C auf. Das gedämmte Massivhaus (25er-Ziegel bzw. Beton) hielt nach 48 Stunden ohne Heizung sowohl bei Innen- als auch bei Wandtemperaturen Werte zwischen 15° C bis 17° C.

 

Auf die Speichermasse kommt es an

Neben einer professionell verlegten Wärmedämmung hat die Speichermasse der Wandkonstruktion entscheidenden Einfluss auf Raumtemperatur und Wohlfühlfaktor. So belegen die Messungen, dass massive, schwere Wände die Heizwärme speichern und sie erst durch den Ausfall der Heizung langsam wieder abgaben. Lorenz: „Dieser Puffer-Effekt sorgt für konstantere Innenraumtemperaturen und im Winter für Behaglichkeit." Je „leichter“ die Bauweise der Wandkonstruktion ist, desto niedriger waren die gemessenen Innenraumtemperaturen, obwohl alle Wandbildner den exakt gleichen U-Wert und auch gleiche Dämmwirkung aufwiesen.

 

Viva, der Forschungspark von Baumit

Viva, der Forschungspark von Baumit ist mit zehn Forschungshäusern im niederösterreichischen Wopfing das größte Forschungsprojekt für vergleichende Baustoffe in Europa. Hier werden erstmals in der Praxis eingesetzte Materialkombinationen unter Berücksichtigung des Nutzerverhaltens umfassend wissenschaftlich getestet. Die Messungen, Analysen und Evaluierungen werden von externen, unabhängigen Forschungseinrichtungen in enger Zusammenarbeit mit Baumit durchgeführt.

 

Fotocredit: Baumit

Pressetext, Kontakt und Infos:

Mag. Julia Posch

+43/676/709 70 11

viva@forschungspark.com

www.baumit.com/viva-forschungspark

 





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